Von Freitag auf Samstag letzter Woche wurde sicherlich das eine oder andere Mal mehr auf die Wetter App
gelinst als sonst. Wie hoch ist die Regenwahrscheinlichkeit für den 28. und 30. September? Als sie dann
von 90% auf 15% runterging, konnte man aufatmen, der Edelweiss-Bergpreis Rossfeld konnte ohne Regenschirme starten.
Schon zum fünften Mal schickte uns der Initiator Joachim Althammer auf eine Zeitreise zu den historischen
Salzberg- und Rossfeldrennen. In einer Mindestzeit von sieben Minuten hieß es für die Starter die sechs
kilometerlange Asphaltstraße mit einem Höhenunterschied von 700 Metern zu erklimmen. Dem einen oder
anderen ging bei bis zu 13% Steigung sicherlich die Puste aus, aber bis ins Ziel sind sie doch alle gekommen. Der von Jochi Kleint gelenkte VW Golf II Bi-Motor hatte hier bestimmt kein Problem – Pikes Peak erfahren wie er ist.
Unten „im Tal“ konnte man im Fahrerlager die Teilnehmer und ihre Fahrzeuge genauer unter die Lupe nehmen. Der Auffoderung des Veranstalters sich im Stil der 1950er, 60er oder 70er zu kleiden, kamen Fahrer und Besucher nach. Abgerundet wurde die Zeitreise durch eine Vielzahl von Oldtimerbussen, die die Zuschauer aufi und obi brachten.
Eines der Schwerpunktthemen war die Frühzeit der DTM von 1984 bis 1996. Audi Tradition schickte den Audi V8 mit Frank Biela und den Audi A4 quattro STW ins Rennen. Desweiteren hatten sie ein aktuelles DTM Fahrzeug, einen RS5 DTM mit Benoit Treluyer, am Start.
Einen dürfen wir auf keinen Fall vergessen: Walter Röhrl, der wie die Jahre zuvor wieder der Botschafter für diese tolle Zeitreise war. Sympathisch wie immer nahm er sich Zeit für Smalltalk, Autogramme und gemeinsame Bilder mit seinen Fans. Daß es Geduld hat, hat er mit den 1200 Unterschriften auf dem 911er X Porsche, auch als „Unterschriften-Porsche bekannt, bewiesen.
Wir sagen Danke an Joachim Althammer und sein Team, die wie immer eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt haben, und sind schon gespannt, was 2020 kommen wird.

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